Deutscher Bienenhonig
Traffic Statistik

Trigadon - Pagerank, Counter und Backlinks
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits
Geprüfte Seite

ÖKO-Top100.de - Honig, Imkerei, Bienen, Bienenwachskerzen, Honigrezepte, Shop, Guthier, HonigschHochzeit
ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche
Passivhaus Kosten

Honig als Heilmittel

 

Honig - goldener Saft, der Wunder schafft

Die Griechen wussten ihn wirklich zu schätzen, denn laut Mythologie verdankten die Götter ihm ihre Unsterblichkeit. Wir lieben den Honig wegen seines guten Geschmacks und weil er bei Erkältungen wirkt. In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Honig hilft ganz besonders gut bei der Wundheilung und wirkt gegen Entzündungen.

Dem Honig, so zeigt ein Blick in die griechische Mythologie, verdanken die Götter ihre Unsterblichkeit. Gleiches gilt für Allvater Odin, der seine Weisheit und Kraft aus dem Honig bezogen haben soll. Etwas konkreter wird es bei Hippokrates: Der Arzt der Antike wusste von einer fiebersenkenden Wirkung des Honigs und verwendete ihn auch bei offenen Wunden.

Honig, betrachtet man ihn physikalisch-chemisch, ist nichts anders als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?

Honig heilt Wunden

Genau das erforschte der Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig besiegt werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig abgetötet - in zahlreichen Kliniken behandelt man z.B. Patienten, die sich wund gelegen haben mit Honigverbänden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung des Honigs Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren.

Diese positive Wirkung hat Honig allerdings nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird.

Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.

TOP

Honig bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden

Milch mit Honig, besser noch Tee mit Honig, ist ein altes und bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen. Etwa 180 Begleitstoffe enthält der Bienennektar nach Angaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA). Zu den wichtigsten gehören so genannte Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide. Als wichtigste Spurenstoffe gelten die beiden Flavonoide Pinocembrin, ein hitzestabiles Antibiotikum, und Kaffeesäure - es hemmt Entzündungen. Deshalb wirkt heiße Milch mit Honig meist erleichternd, wenn der Hals schmerzt.

Andere Flavonoide im Honig helfen gegen Viren und werden heute auch als Mittel gegen Krebs erprobt. Acetylcholin, ein anderer wichtiger Stoff, ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Doch Tee oder Milch dürfen nicht zu heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften.

Genussmittel Honig

Was an Honig so gut schmeckt, ist natürlich wesentlich auf seinen Zuckergehalt zurückzuführen. Aber dieser Zucker ist wertvoll: Vor allem der hohe Anteil an Fruchtzucker (fast 40 Prozent) und an Traubenzucker (über 30 Prozent) liefern dem Körper Energie und halten wichtige Körperfunktionen in Gang. So dienen sie in Verbindung mit honigeigenen Wirkstoffen Kondition und Konzentration.

Rund 120 Aromastoffe enthält der Honig und sie geben ihm seinen typischen, je nach Pflanzen, variierenden Geschmack. Kristallisiert ein Honig zuhause im Glas aus, kann er im Wasserbad erwärmt werden. Dabei verflüssigt er sich wieder. Der Honig sollte allerdings nicht über 40°C erwärmt werden, da sonst fast alle heilsamen Stoffe verloren gehen.

TOP

Echter Deutscher Honig

Die Verbraucherzentralen und ernährungswissenschaftlichen Einrichtungen empfehlen, keinen billigen Supermarkthonig zu kaufen. Meist verbirgt sich dahinter billige Importware, die oft stark erhitzt wurde, um das Kristallisieren des Zuckers zu verhindern. Außerdem enthalten sie nicht selten zu viel Wasser.

Honig direkt vom Imker oder aus Reformhäusern hat eine Banderole mit dem DIB-Siegel des Deutschen Imkerbundes, der sehr strenge Kontrollen gewährleistet. Nur dieser Honig darf sich Echter Deutscher Honig nennen.

TOP

Honigtee

Süße Medizin

Gesundheit: Heilmittel Honig

Sie liefert den wertvollen Honig, der so manche Krankheit heilt oder lindert.

In der Medizin erlebt der Honig eine Renaissance. In mehr als 20 Kliniken wird er als „Medihoney“ bereits eingesetzt. Er fördert Wundheilung und zerstört hartnäckige Viren, indem er sie austrocknet.  Honig enthält zahlreiche Substanzen, die Wunden schneller heilen lassen. Tannen-, Lavendel-, Klee-, Kastanienhonig - Sorten gibt es fast so viele wie es Blütenpflanzen gibt.

Entsprechend unterscheiden sich die Aromen und die Wirkungsweisen. Denn Honig verfeinert nicht nur das Butterbrot, seit Menschengedenken ist er auch ein natürliches Heilmittel. Wird er auf Wunden verteilt, lässt er diese schneller heilen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verdrängte die Entdeckung der Antibiotika die klebrige Substanz aus der Medizin. Nun erfährt Honig eine Renaissance.

Als „Medihoney“ ist er ein zertifiziertes Medizinprodukt, das in ganz Europa zur Wundpflege eingesetzt wird. Medihoney besteht aus zwei Honigsorten. Sie schreiben die Erfolgsgeschichte nun fort. "Heute sind wir in der Klinik mit Keimen konfrontiert, die gegen fast alle gängigen Antibiotika resistent sind", erklärt Arne Simon, Arzt an der Universitäts-Kinderklinik in Bonn. "Damit wird medizinischer Honig für die Wundpflege wieder interessant." An etwa zwei Dutzend Kliniken in Deutschland wird Medizinhonig bereits eingesetzt. Simon und seine Kollegen sind von der Wirkung begeistert: Er tötet Bakterien ab, wirkt geruchsmindernd, löst totes Gewebe und fördert die Wundheilung. Selbst mit multiresistenten Bakterien (Staphylokokken), den MRSA, wird der Honig fertig. Derartige Keime sind in Krankenhäusern gefürchtet, da sie gegen die meisten Antibiotika unempfindlich sind. Infiziert sich ein Patient mit MRSA, muss er strikt isoliert werden.

Auch Menschen mit chronischen Wunden dürfen hoffen. Häufig haben sie eine jahrelange, erfolglose medizinische Behandlung hinter sich. "Bekommt man eine solche Wunde in drei Monaten zu, so ist das ein bemerkenswerter Erfolg", sagt Simon, "und auch eine erhebliche Kostenersparnis." Die Heilwirkung von medizinischem Honig wurde in den letzten Jahren intensiv erforscht. Er weist gleich drei Mechanismen auf, die den Bakterien das Leben schwer machen: Medihoney enthält soviel Zucker, dass er den Bakterien Wasser entzieht und diese dadurch austrocknet. Außerdem fügen Bienen bei seiner Produktion ein bestimmtes Enzym hinzu. Dieses Enzym sorgt dafür, dass kontinuierlich in kleinen Mengen Wasserstoffperoxid freigesetzt wird.

Diese Substanz, die beim Frisör aus einer Brünetten eine Blondine zaubert, zerstört auch Bakterien. Der dritte Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig erforscht. Er hat mit der Sorten-Spezifik zu tun. Denn Frühstückshonig etwa eignet sich nicht zur Wunderversorgung, da er Keimsporen enthalten kann. Besonders stark wirksam ist Honig, der aus den Blüten des australischen Jellybushs, einem Teebaumgewächs, gewonnen wird. "Warum das so ist, muss noch erklärt werden", sagt Simon. Medizinischer Honig wirkt allerdings nicht immer in der gewünschten Weise. Manche Patienten klagen über Schmerzen nach dem Auftragen. Selten kommt es zu allergischen Reaktionen, und in manchen Fällen zeigt er keine Wirkung.

"Die Behandlung ist aber so erfolgreich, dass wir ihre Wirkung nun auf feste Füße stellen wollen", so Simon. Denn trotz der positiven Erfahrungen, die weltweit mit Honig gemacht werden, gibt es bislang nicht viele Studien zu seiner Heilkraft. Zusammen mit zehn deutschen und europäischen Zentren planen die Bonner Ärzte nun eine Beobachtungsstudie, die belegen soll, dass Honig seine Renaissance zu Recht feiert.

TOP

Honig als Heilmittel ist kein Geheimtipp. Schon in der Antike wusste man die klebrige Medizin zu schätzen. Damals wurde Honig in erster Linie zur Wundbehandlung eingesetzt. Die zähflüssige Masse schließt Blessuren zuverlässig ab und schützt sie so vor Verunreinigungen. Später erkannte man dann, dass Honig auch ein Keimkiller ist. Doch in welchem Umfang, wird jetzt erst erforscht. Anscheinend wirkt Honig besonders auf sogenannte grampositive Bakterien (z. B. Staphylokokken). Gerade bei diesen Erregern besteht eine vermehrte Resistenzgefahr. Honig könnte hier ganz neue Heilperspektiven eröffnen.

TOP

[Home] [Über Uns] [Verkauf] [Gesundheit] [Kosmetik] [Mehr ...] [Die Biene] [Imkerei] [Trachtpflanzen] [Video`s] [Honig- Rezepte] [Bienenlinks] [Blödsinn] [Gästebuch] [Anfahrt] [Kontakt] [Schnäppchen] [Pinnwand] [Hinweis]

Social Bookmarking

 

 

Bienen, Bienenvolk, Bienenzucht, bio-honig, drohne, Honig, Honigerzeugung, honig-gentechnik, Honig-Rezepte, Honigverarbeitung, honigversand, Honigwein, Imkerei, manuka-honig, varoa, waben